Wir leben in einer Zeit der verkehrten Frontstellungen

Wenn Brandstifter Biedermann spielen

Die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ) brachte am 27.10.17 unter der Überschrift „Der Papst braucht Unterstützung“ ein Interview mit Christian Weisner. Im Untertitel heißt es : „Warum und wie Christian Weisner von „Wir sind Kirche“ Franziskus in seinem Reformkurs bestärken will“.

Christian Weisner und die Bewegung „Wir sind Kirche“ sind seit 1995, als sie das sogenannte „Kirchenvolksbegehren“ inszenierten, keine Unbekannten. Weiterlesen

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Was das „Forum Deutscher Katholiken“ von einer neuen Bundesregierung erwartet

Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD sind in den Wahlen zum Bundestag in der Wählergunst abgestürzt. Parteifunktionäre fragen, wie kann eine Regierung trotz hoher Beschäftigung und boomender Wirtschaft so abgestraft werden? Die Antwort heißt: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein“. Er hat noch Bedürfnisse und Sorgen, die für ihn zu kurz kamen, z.B. ausreichende Sicherheit, die Furcht vor Überfremdung durch Massenzuwanderung, drohende Altersarmut. Weiterlesen

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Das ZdK auf Samtpfoten …

Nach einer KNA-Meldung möchte der ZdK-Präsident Thomas Sternberg alle Gruppierungen „rechte“ und „linke“, „konservative“ und „progressive“, wie er sich ausdrückt, ins ZdK holen. Er kommt dabei auf Samtpfoten daher: „Die alten Kampfzeiten sind überwunden“, sagt Sternberg. Nichts ist falscher als das! Leider gibt es, wie kaum zuvor, neben den alten Anlässen (Donum vitae, Frauenpriestertum, Kommunion für evangelisch-katholische Paare sowie für geschiedene Wiederverheiratete etc.) neue, die uns zum geistigen Kampf zwingen (Segnung für homosexuelle Paare, assistierter Suizid, Präimplantationsdiagnostik (PID), Ehe für alle, Leihmutterschaft etc.). Das ZdK will nur damit nichts zu tun haben und erklärt die Auseinandersetzungen für beendet. Dazu würde passen, dass jene, die noch kämpfen, ins ZdK gehen und sich einen Maulkorb umhängen lassen.

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Leihmutterschaft verhindern

Das „Forum Deutscher Katholiken“ unterstützt die Bemühungen, die Leihmutterschaft zu verhindern

Im Wahlprogramm der FDP findet sich unter dem Punkt „Chancen der Reproduktionsmedizin für die Familiengründung nutzen“ der Satz: „Eizellspenden und nicht-kommerzielle Leihmutterschaft sind in vielen Staaten der EU bereits legal und sollten auch in Deutschland unter Auflagen erlaubt werden.“ Das Kindeswohl hinge nicht von der Art der Zeugung ab, so die Liberalen. Sie fordern den Zugang zur Leihmutterschaft „unabhängig vom Familienstand“, also auch für schwule Paare und alleinstehende Männer. Bereits 2011 wollte die FDP die Legalisierung der Leihmutterschaft im Koalitionsvertrag verankern, scheiterte damals aber noch am Widerstand der Union. Weiterlesen

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Mehr Machiavelli als „Mutti“

Wer das Christliche in der Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel sucht, stößt auf viel Leere

Von Professor Werner Münch

Nach den schrecklichen Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus, Faschismus und Kommunismus war den Parteien nach 1945, besonders auch in Deutschland, bewusst, dass sie für ihre neuen Programme und deren politische Umsetzung klare ethische Ziele benötigten. Auf einer Veranstaltung der CDU in Wuppertal im Mai 1946 sagte Konrad Adenauer: „Wir haben gesehen, wohin wir gekommen sind, da man die Grundsätze des Christentums verlassen hat: zu der
Tiefe, in der wir uns befinden.“ Den Delegierten des 2. CDU – Bundesparteitages 1951 in Karlsruhe schärfte er ein, dass „die ethischen Ziele, die ethischen Gesetze, die allein den Menschen den inneren Halt und die innere Festigkeit geben, auf religiösem Boden wurzelten. Weiterlesen

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