Wer wir sind und was wir wollen

Das „Forum Deutscher Katholiken“ wurde am 30. September 2000 in Fulda, nach einem Gespräch mit Erzbischof Dyba, gegründet. Es versteht sich als ein Zusammenschluss von Gemeinschaften und Einzelpersönlichkeiten.

Das „Forum“ will papst- und kirchentreue Katholiken unterschiedlicher Spiritualität und geistlicher Ausrichtung in katholischer Weite zu einem lockeren Verband zusammenführen.

Das „Forum Deutscher Katholiken“ steht allen Katholiken offen, die sich zum Glauben unserer Kirche bekennen, wie er im „Katechismus der katholischen Kirche“ zusammengefasst ist.

Ziel des „Forum Deutscher Katholiken“ ist die Förderung der Verkündigung des katholischen Glaubens nach der Lehre der Kirche als ein Beitrag zur Neuevangelisierung in unserem Land.

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Haben wir zu kämpfen verlernt?

Pardon! Das Wort „kämpfen“ in der Überschrift wird heute als völlig deplatziert angesehen. Wer will in einer Spaßgesellschaft noch kämpfen? Wer ein solches Wort noch in seinem Vokabular führt, verurteilt sich selbst zur Erfolglosigkeit. Er begeht gesellschaftlichen Selbstmord. Dabei ist mit „kämpfen“ immer an eine geistige Auseinandersetzung gedacht. Weiterlesen

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Selbstbewusst mit Christus

Liebe Freunde des Kongresses „Freude am Glauben“!

Vom 20.-22. Juli feiern wir unseren 18. Kongress in Fulda. Die heutige Situation der Kirche in unserem Land gleicht jener, die Petrus Canisius in seinem Brief vom 2. August 1567 an den Bischof von Würzburg beschreibt. Einige Passagen daraus lauten: „… Mit Wissen und Wollen gehen wir zugrunde, wenn wir uns nicht ernsthaft auf den schlimmen Zustand Deutschlands … und auf die dafür notwendigen Gegenmittel besinnen … Wir müssen uns zwischen den beiden Möglichkeiten entscheiden: Entweder unseren Glauben zu verteidigen und erneuern oder ihn zu unserer Schande aufgeben … In Glaubenssachen den Sektierern nachzugeben, geht nicht an. Kompromisse beschleunigen nur den Untergang der Religion.“ Weiterlesen

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Die heutige Kirchenkrise ist eine Autoritätskrise

Der Zustand der katholischen Kirche (Gottesdienstbesuch, Sakramentenempfang, Berufungen) ist aus der Statistik gut ersichtlich. Das ist aber nur die quantitative Seite. Über die qualitative Dimension hat sich der junge Theologieprofessor Joseph Ratzinger 1958 (!) geäußert, als er sagte: „Die Statistik täuscht. Das dem Namen nach christliche Europa ist seit langem zur Geburtsstätte eines neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen heraus auszuhöhlen droht […]“, d.h. dass die Betroffenen „sich nicht mehr einfach den Glauben zueignen, sondern eine sehr subjektive Auswahl aus dem Bekenntnis der Kirche zu ihrer eigenen Weltanschauung machen“ („Hochland“ 1,59). Weiterlesen

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