Wer wir sind und was wir wollen

Das „Forum Deutscher Katholiken“ wurde am 30. September 2000 in Fulda, nach einem Gespräch mit Erzbischof Dyba, gegründet. Es versteht sich als ein Zusammenschluss von Gemeinschaften und Einzelpersönlichkeiten.

Das „Forum“ will papst- und kirchentreue Katholiken unterschiedlicher Spiritualität und geistlicher Ausrichtung in katholischer Weite zu einem lockeren Verband zusammenführen.

Das „Forum Deutscher Katholiken“ steht allen Katholiken offen, die sich zum Glauben unserer Kirche bekennen, wie er im „Katechismus der katholischen Kirche“ zusammengefasst ist.

Ziel des „Forum Deutscher Katholiken“ ist die Förderung der Verkündigung des katholischen Glaubens nach der Lehre der Kirche als ein Beitrag zur Neuevangelisierung in unserem Land.

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Hat die deutsche Ortskirche mit „weiter so!“ eine Zukunft?

Der Zustand der deutschen Ortskirche ist das Ergebnis eines lang anhaltenden Prozesses, der alle westeuropäischen Länder erfasst hat und noch nicht zum Stillstand gekommen ist, wie die Statistik zeigt.

Bereits Ende 1958 hat der Theologieprofessor Joseph Ratzinger die damalige kritische Situation in seinem Vortrag „Die neuen Heiden in der Kirche“ (Hochland, 1/59) angesprochen. Ratzinger sagte: „Die Statistik täuscht. Das dem Namen nach christliche Europa ist seit langem zur Geburtsstätte des neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen heraus auszuhöhlen droht. Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen, aber in Wahrheit zu Heiden wurden. Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst.“ Das bedeutet, dass die Betroffenen „sich nicht mehr einfach den Glauben zueignen, sondern eine sehr subjektive Auswahl aus dem Bekenntnis der Kirche zu ihrer eigenen Weltanschauung machen …, so dass ein großer Teil von ihnen vom christlichen Standpunkt her nicht mehr eigentlich gläubig genannt werden darf, sondern einer mehr oder weniger aufklärerischen Grundhaltung folgt“ (Zitiert nach 40 Jahre Neokatechumenat in St. Philipp Neri, München-Neuperlach, ein Erfahrungsbericht von Pfarrer Wolfgang Marx, S. 21-22). Weiterlesen

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Wir leben in einer Zeit der verkehrten Frontstellungen

Wenn Brandstifter Biedermann spielen

Die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ) brachte am 27.10.17 unter der Überschrift „Der Papst braucht Unterstützung“ ein Interview mit Christian Weisner. Im Untertitel heißt es : „Warum und wie Christian Weisner von „Wir sind Kirche“ Franziskus in seinem Reformkurs bestärken will“.

Christian Weisner und die Bewegung „Wir sind Kirche“ sind seit 1995, als sie das sogenannte „Kirchenvolksbegehren“ inszenierten, keine Unbekannten. Weiterlesen

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Was das „Forum Deutscher Katholiken“ von einer neuen Bundesregierung erwartet

Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD sind in den Wahlen zum Bundestag in der Wählergunst abgestürzt. Parteifunktionäre fragen, wie kann eine Regierung trotz hoher Beschäftigung und boomender Wirtschaft so abgestraft werden? Die Antwort heißt: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein“. Er hat noch Bedürfnisse und Sorgen, die für ihn zu kurz kamen, z.B. ausreichende Sicherheit, die Furcht vor Überfremdung durch Massenzuwanderung, drohende Altersarmut. Weiterlesen

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Das ZdK auf Samtpfoten …

Nach einer KNA-Meldung möchte der ZdK-Präsident Thomas Sternberg alle Gruppierungen „rechte“ und „linke“, „konservative“ und „progressive“, wie er sich ausdrückt, ins ZdK holen. Er kommt dabei auf Samtpfoten daher: „Die alten Kampfzeiten sind überwunden“, sagt Sternberg. Nichts ist falscher als das! Leider gibt es, wie kaum zuvor, neben den alten Anlässen (Donum vitae, Frauenpriestertum, Kommunion für evangelisch-katholische Paare sowie für geschiedene Wiederverheiratete etc.) neue, die uns zum geistigen Kampf zwingen (Segnung für homosexuelle Paare, assistierter Suizid, Präimplantationsdiagnostik (PID), Ehe für alle, Leihmutterschaft etc.). Das ZdK will nur damit nichts zu tun haben und erklärt die Auseinandersetzungen für beendet. Dazu würde passen, dass jene, die noch kämpfen, ins ZdK gehen und sich einen Maulkorb umhängen lassen.

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