Haben wir zu kämpfen verlernt?

Pardon! Das Wort „kämpfen“ in der Überschrift wird heute als völlig deplatziert angesehen. Wer will in einer Spaßgesellschaft noch kämpfen? Wer ein solches Wort noch in seinem Vokabular führt, verurteilt sich selbst zur Erfolglosigkeit. Er begeht gesellschaftlichen Selbstmord. Dabei ist mit „kämpfen“ immer an eine geistige Auseinandersetzung gedacht. Weiterlesen

Veröffentlicht unter   

Selbstbewusst mit Christus

Liebe Freunde des Kongresses „Freude am Glauben“!

Vom 20.-22. Juli feiern wir unseren 18. Kongress in Fulda. Die heutige Situation der Kirche in unserem Land gleicht jener, die Petrus Canisius in seinem Brief vom 2. August 1567 an den Bischof von Würzburg beschreibt. Einige Passagen daraus lauten: „… Mit Wissen und Wollen gehen wir zugrunde, wenn wir uns nicht ernsthaft auf den schlimmen Zustand Deutschlands … und auf die dafür notwendigen Gegenmittel besinnen … Wir müssen uns zwischen den beiden Möglichkeiten entscheiden: Entweder unseren Glauben zu verteidigen und erneuern oder ihn zu unserer Schande aufgeben … In Glaubenssachen den Sektierern nachzugeben, geht nicht an. Kompromisse beschleunigen nur den Untergang der Religion.“ Weiterlesen

Veröffentlicht unter   

Die heutige Kirchenkrise ist eine Autoritätskrise

Der Zustand der katholischen Kirche (Gottesdienstbesuch, Sakramentenempfang, Berufungen) ist aus der Statistik gut ersichtlich. Das ist aber nur die quantitative Seite. Über die qualitative Dimension hat sich der junge Theologieprofessor Joseph Ratzinger 1958 (!) geäußert, als er sagte: „Die Statistik täuscht. Das dem Namen nach christliche Europa ist seit langem zur Geburtsstätte eines neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen heraus auszuhöhlen droht […]“, d.h. dass die Betroffenen „sich nicht mehr einfach den Glauben zueignen, sondern eine sehr subjektive Auswahl aus dem Bekenntnis der Kirche zu ihrer eigenen Weltanschauung machen“ („Hochland“ 1,59). Weiterlesen

Veröffentlicht unter   

Vorbilder braucht unsere Zeit: Es gibt sie!

Am 16. Dezember wurde im Münchner Liebfrauendom der Seligsprechungsprozess für den Journalisten Fritz Gerlich eröffnet. Kardinal Marx verglich Gerlich in seiner Predigt mit Johannes dem Täufer: „Johannes sei kein unbeteiligter Zeuge gewesen, sondern ein Märtyrer, der selbst betroffen gewesen sei und aus tiefer Überzeugung gehandelt habe … Gerlich sei ein Mann auf der Suche gewesen … unter Einsatz seines Lebens habe er sich auf die Seite des Lichts gestellt und sein Leben für die Wahrheit riskiert“ (Tagespost, 19.12.2017). Weiterlesen

Veröffentlicht unter