Über Forum2018_1.02

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Prof. Dr. Werner Münch

Vorstellung und Vortrag unseres Referenten Prof. Dr. Werner Münch     Prof. Dr. Werner Münch, Ministerpräsident a.D. Schirmherr des Kongresses geboren 1940, seit 1968 verheiratet mit einer Ärztin, drei Töchter, sechs Enkelkinder, Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte an der Universität Freiburg, Magister-Examen, Promotion (Dr. phil.), Wiss. Ass., Hochschullehrer, Rektor an einer kath. Fachhochschule, Präsident aller kirchlichen Hochschulen in Deutschland, Abgeordneter im Europäischen Parlament, Minister der Finanzen und Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt, Personal- und Unternehmensberater in Deutschland, später auch in Bulgarien, Beauftragter der Deutschen Bahn bei der EU in Brüssel, im Auftrag der EU Berater der Minister für Wirtschaft, danach der Finanzen der bulgarischen Regierung in Sofia für den EU-Beitritt Bulgariens, Politikberater und Wirtschaftslobbyist in Aserbaidschan, dort mehrfach Wahlbeobachter; Kommentare, Essays und Gastbeiträge in Rundfunk und Zeitungen, Vorträge im In- und Ausland zur Situation in Politik, Gesellschaft und Kirche, dazu und zu anderen Themen zahlreiche Publikationen. Mitglied im Kuratorium vom „Forum Deutscher Katholiken“ und seit 2017 Schirmherr der Kongresse dieses Forums. „Wachsende Sehnsucht nach Klarheit in Kirche und Gesellschaft“ Kurzfassung: Wenn man eine größere Zahl von eigenen öffentlichen Auftritten bewältigt und Reaktionen nach Beiträgen in Medien beurteilt, dann spürt man bei vielen Zuschauern, Hörern und Lesern eine zunehmende Unsicherheit in wichtigen Fragen, die ihr Leben betreffen, und nicht selten zusätzlich eine „Gruppen – Fixierung”, d. h. eine festgelegte Meinung mit Gleichgesinnten. Das hat oft eine Reduzierung auf wenige Standardbegriffe, die Gegensätze beschreiben, zu tun (links – rechts, konservativ – progressiv, verschroben – modern, positiv – negativ usw. ...) mit der Folge einer Dialog-Verweigerung und einer Einschränkung des eigenen Nachdenkens. In kirchlichen Fragen werden Regeln der Wahrnehmung von Schrift und Tradition vernachlässigt, während katholische Wahrheiten neu formuliert und als notwendige Erneuerungen der Kirche [...]

Von |2021-07-18T17:57:20+02:00 18 Juli, 2021|Allgemein|0 Kommentare

Liebe Freunde des “Forums Deutscher Katholiken” und Freunde des Kongresses “Freude am Glauben”

Liebe Freunde des "Forums Deutscher Katholiken" und Freunde des Kongresses "Freude am Glauben",                    13.07.2021 um Ihnen die Vorträge des Kongresses von Regensburg, der leider Corona bedingt nicht stattfinden kann, zugänglich zu machen, haben wir sie aufgezeichnet. Alle Referenten haben sich dazu dankenswerterweise bereit erklärt. Wann Sie von den Sendern EWTN, ktv, Bonifatius-TV und Bibel-TV ausgestrahlt werden, können wir noch nicht angeben. Die Vorträge können Sie auch in unserer Zeitschrift "Der Fels" und auf unserer Homepage unter "Das Forum informiert" nachlesen. Wir beginnen mit dem Vortrag unseres geschätzten Schirmherrn Prof. Dr. Werner Münch in der Felsausgabe August/September. Auf der Homepage des "Forums Deutscher Katholiken" wird dieser Vortrag in wenigen Tagen zu finden sein. Die weiteren Referate werden im zeitlichen Abstand von 3-4 Wochen folgen. Ich wünsche eine anregende Lektüre in Verbundenheit Ihr Prof. Dr. Hubert Gindert

Von |2021-07-18T17:54:11+02:00 14 Juli, 2021|Allgemein|0 Kommentare

Wir wehren uns gegen alle Formen der Diktatur des Relativismus

In München fand am 23. Juni im Rahmen der Fußballeuropameisterschaft das Spiel Deutschland gegen Ungarn statt. Der OB der Stadt  forderte für dieses Spiel die Beleuchtung des Stadions in den Regenbogenfarben. Ein klares Signal für sexuelle Willkür gegen Ehe und Familie! In freiheitlichen Gesellschaften wird der Sport von Aktionen politischer Ideologie freigehalten. Die Ideologisierung des Sports für deren Zwecke praktizieren totalitäre Systeme. Der Protestwurde auch von öffentlich-rechtlichen Medien mit dem Vorwurf von Homophobie mitgetragen. Er richtet sich gegen ein Gesetz der ungarischen Regierung, das ein Verbot von Büchern und Filmen in der schulischen Aufklärung  vorsieht, in denen alle Formen von Sexualität als gleichwertig dargestellt werden. Die Aufklärung heranwachsender Kinder und Jugendlicher gehöre ins Elternhaus. Orban: „Wir schützen die Aufgabe der Eltern“ (Augsburger Allgemeine Zeitung, 24. Juni). Die ungarische Regierung kann sich auf eine klare demokratische Mehrheit im Parlament stützen. In der Münchner Regenbogeninitiative zeigt sich, dass der Relativismus, der keine verbindlichen Werte anerkennt, in einen neuen Dogmatismus umschlägt, der die Grundordnung der Gesellschaft deformieren will. Er wird von Medien mitgesteuert und er versucht in einer Art von Pseudo-Aufklärung „alle dem Überdogma des Relativismus zu unterwerfen“ (Joseph Ratzinger). Wenn das Institut für Demoskopie Allensbach geäußert hat, „etwas weniger als die Hälfte  der Deutschen glauben, man könne seine politische Meinung noch frei äußern … auffallend viele Bürger (klagen) über eine starke soziale Kontrolle und haben den Eindruck, dass versucht werde,  ihnen bis ins Detail vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten hätten“… dann sehen wir, wieweit wir schon entmündigt sind. „Der Druck geht nicht von der Mehrheit, sondern von der Minderheit“ aus (zitiert nach kath.net). Wehren wir uns gegen diese Form der Diktatur!

Von |2021-06-25T10:22:14+02:00 25 Juni, 2021|Allgemein|0 Kommentare

Wir trauern um Jürgen Liminski

Der begeisternde und engagierte Referent auf den Kongressen „Freude am Glauben“ und langjährige Mitarbeiter unserer katholischen Monatszeitschrift „Der Fels“ Jürgen Liminski ist am 11. Juni zu Gott heimgekehrt. Ihm hat er durch sein Eintreten für Ehe und Familie und den Schutz des menschlichen Lebens rastlos gedient. Möge ihn der Herr dafür reichlich belohnen! Wir verlieren einen Mitstreiter und Freund. Jürgen Liminski wurde 1950 in Memmingen geboren. An der Universität Navarra/Spanien studierte er Journalismus und Informationswissenschaften, in Freiburg und Straßburg Geschichte und Politikwissenschaften. Als Journalist leitete er im „Rheinischen Merkur“ und in der Tageszeitung „Die Welt“ das Ressort Außenpolitik. Liminski war bis zu seinem Ruhestand Redakteur und Moderator beim Deutschlandfunk. Er publizierte u.a. in der „Tagespost“ und regelmäßig in der katholischen Monatszeitschrift „Der Fels“. Seine umfassende Bildung und sein großes Wissen erlaubten Jürgen Liminski Aussagen zu einem breiten Themenspektrum. Eine Hauptaufgabe sah er auf dem Gebiet der Ehe und Familie sowie im Schutz des menschlichen Lebens. Dieses Engagement führte zur Gründung des Instituts für Demographie, Allgemeinwohl und Familie. Bei Liminski finden wir nicht nur treffsichere Analysen, sondern auch klare Anregungen, wie die Situation verbessert und verändert werden kann. Damit provozierte er den Zeitgeist und die vorherrschenden Meinungstrends. Der heutige Confessor mit einer klaren katholischen Haltung muss mit Totschweigen oder Widerstand rechnen. Jürgen Liminski war ein Bekenner! Der katholischen Monatszeitschrift „Der Fels“ blieb Jürgen Liminski über 25 Jahre eng verbunden. Wir danken ihm für diese Mitarbeit! Wir bringen in dieser Würdigung zwei Texte aus der Feder von Jürgen Liminski, die seine Person beleuchten: Einen Beitrag über den Weltjugendtag 2005 in Köln, abgedruckt im „Fels“ 11/2005, S. 310. Dieser zeigt sein Vertrauen und die Wertschätzung der Jugend. Der zweite Text stammt aus dem [...]

Von |2021-06-22T17:18:52+02:00 12 Juni, 2021|Allgemein|0 Kommentare

Das „Forum Deutscher Katholiken“ nimmt Stellung zum Rücktrittsangebot von Kardinal Marx

Kardinal Marx`s Rücktrittsangebot wird instrumentalisiert! Das Rücktrittsangebot von Kardinal Marx an Papst Franziskus greift die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ) am 5. Juni in vier (!) Beiträgen auf: „Kardinal Marx erschüttert die Kirche“, „Kirchenbeben“, „Woelki hat ein Problem“, „Die Kirche braucht jetzt eine echte Umkehr“. Die in den Beiträgen Genannten (Schüller, „Wir sind Kirche“,ect.) sind solche, die sich gegen Kardinal Woelki kritisch, aber für die bekannten Forderungen des „Synodalen Weges“ positiv äußern. Damit wird klar, dass das Rücktrittsangebot von Marx für den „Synodalen Prozess“ instrumentalisiert wird. Das bestätigt, dass neben Woelki, Bischof Voderholzer als „schärfster Kritiker“ des „Synodalen Weges“ genannt wird. Mit der Krisenbeschreibung „Zerreißprobe“, „Toter Punkt“ der katholischen Kirche wird ein „Wendepunkt“ beschworen. Und tatsächlich braucht die Kirche in Deutschland, besser die Katholiken brauchen eine „echte Umkehr“ und eine Wende hin zum Wort Gottes und zur Lehre der Kirche. Kardinal Woelki, Bischof Voderholzer u.a. sehen das. Diese Reform unterstützen wir! Für das „Forum Deutscher Katholiken“ Prof. Dr. Hubert -Gindert

Von |2021-06-07T13:48:18+02:00 7 Juni, 2021|Allgemein|0 Kommentare

Absage: Kongress „Freude am Glauben“ 2021

An die Freunde des Kongresses „Freude am Glauben“ Den 20. Kongress „Freude am Glauben“ vom 16. bis 18. Juli 2021 in Regensburg müssen wir leider absagen. Um diese Entscheidung rechtfertigen zu können, hat unser Schirmherr Professor Dr. Werner Münch die Möglichkeit einer Durchführung in der vorgesehenen Form in der Bayerischen Staatskanzlei sorgfältig recherchiert. Die Tendenz der Aussage geht hin zu kaum möglich. Die zusätzliche persönliche Rückfrage beim Minister der Justiz Herrn Eisenreich ergab große Skepsis. Wir sind unserem Schirmherrn für diese Entscheidungshilfe sehr dankbar. Am 26. Mai steht unsere Entscheidung gegenüber dem Veranstaltungshaus an. Danach sind wir in jedem Fall verpflichtet, für Raummiete und Technik die volle vertragsgemäße Summe zu bezahlen. Die Vorträge möchten wir, soweit uns die Referenten zur Verfügung stehen, aufnehmen und EWTN, k-tv, Bibel-TV, Bonifatius TV und Radio Horeb zur Ausstrahlung anbieten. Außerdem möchten wir die Texte auch kath.net zur Verfügung stellen. Zudem werden sie auf unserer Homepage und in unserer Zeitschrift „Der Fels“ mit Foto und Kurz-Vita erscheinen. Die Ausstrahlungstermine, soweit sie uns mitgeteilt werden, werden wir bekannt geben. Den Referenten und allen Mitwirkenden, auch dem Vorbereitungsteam, die z.T. für die Sitzungen weite Wege auf sich nehmen mussten, möchte ich für die Mitarbeit zur Erstellung des Kongressprogramms ein herzliches Vergelts Gott! aussprechen. Die Situation in der deutschen Ortskirche und auch in der Gesellschaft erlaubt es nicht, die Hände in den Schoß zu legen. Deswegen planen wir Regionaltage „Freude am Glauben“. Allen Mitgliedern, die eine Möglichkeit sehen, in ihrem Umfeld einen solchen zu planen, biete ich meinen Rat und meine Hilfe an. In herzlicher Verbundenheit Ihr Prof. Dr. Hubert Gindert

Von |2021-05-27T13:34:12+02:00 27 Mai, 2021|Allgemein|0 Kommentare

Der moderne Christ, der moderne Katholik

Der Theologieprofessor Joseph Ratzinger hat seinem bahnbrechenden Werk von 1968 „Einführung in das Christentum“ das Vorwort „Ich glaube – Amen“ gegeben. In einer Zeit der anbrechenden Verwirrung hat Joseph Ratzinger damit vielen Katholiken Trittsicherheit und Souveränität gegeben. Inzwischen haben Verwirrung und lähmende Unsicherheit zugenommen und selbst manche Bischöfe erfasst. Der Text von Hans Dondl orientiert sich auch am Glauben der Kirche. Er gilt heute wie gestern und morgen. Er ist zeitlos-modern und hilfreich in dieser Zeit! Hans Dondl versteht seinen Beitrag als Baustein, der beliebig erweitert und verbessert werden kann. Auf die Frage, bist du katholisch, antworten viele fast entschuldigend, ja, ich bin schon Katholik, aber ein liberaler Katholik. Damit ist nichts anderes gemeint, als dass man es mit der Lehre der Kirche nicht so genau nimmt, zu den Dogmen und der Tradition der Kirche ein kritisches Verhältnis hat und eine Fusion mit den Evangelischen für überfällig hält. Schließlich glaube man an ein und denselben Gott, der selber sicher nicht katholisch sei.  So oder so ähnlich mehren sich heutzutage immer mehr Stimmen und die säkularen Medien verstärken diesen Trend nach Kräften. Die Ergebnisse dieses modernen Katholizismus liegen auf der Hand. Dramatischer Rückgang der Kirchenbesuche, dramatischer Rückgang an geistlichen Berufungen, dramatischer Rückgang an Kirchenmitgliedern. Jeder Unternehmensberater würde einem DAX-Unternehmen mit solchen Zahlen die rote Karte zeigen. In unserer Kirche meint man mit immer mehr Geld den Mangel verwalten zu können. Das alles wird´s nicht bringen. Was die Kirche in Deutschland und Westeuropa nach vorne bringen wird, ist ein moderner Katholizismus ganz anderer Art. Ein moderner Christ ist einer, der sich wie folgt auszeichnet: Der moderne Christ ist Mystiker, der eine lebendige Freundschaft zu Gott sucht und pflegt. Das wusste schon Karl Rahner. Er glaubt es, weiß [...]

Von |2021-05-01T10:54:32+02:00 1 Mai, 2021|Allgemein|0 Kommentare

Liebe Mitglieder des Forum Deutscher Katholiken,

gegen die unsäglichen Vorwürfe gegen Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt XVI wollen wir nicht schweigen. Es ist ein Frontalangriff gegen unsere Kirche. Bitte lesen Sie die unten stehende Stellungnahme des "Forum Deutscher Katholiken".  In herzlicher Verbundenheit  Ihr Hubert Gindert  

Von |2021-03-09T12:04:16+01:00 9 März, 2021|Startseite|Kommentare deaktiviert für Liebe Mitglieder des Forum Deutscher Katholiken,

Stellungnahme des „Forum Deutscher Katholiken“ zu den Vorwürfen gegen Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI.

Die Angriffe gegen die katholische Kirche richten sich gegen herausragende Repräsentanten. Sie werden moralisch abqualifiziert und instrumentalisiert, mit dem Ziel eine „andere Kirche“ zu schaffen. Diese Angriffe haben nicht das Niveau einer geistigen Auseinandersetzung. Sie geschieht in Medien und in Büchern, und z.B. in dem von Doris Reisinger und dem Filmregisseur Christoph Röhl verfassten Buch: „Nur die Wahrheit rettet. Der Missbrauch in der katholischen Kirche und das System Ratzinger“. Dort heißt es: „Welche Rolle spielte dieser Mann, der über ein viertel Jahrhundert die katholische Kirche entscheidend prägte, in ihrem Versagen in der Missbrauchskrise?“…“Wer sich mit Ratzingers Rolle befasst, muss die Behauptung von seinem Einsatz gegen Missbrauch wider alle Widerstände fallen lassen. Es bleibt davon nichts übrig“…sie (Reisinger/Röhl) werfen ihm vor, dass er sich „nachweislich jahrelang nicht ernsthaft“ um die Missbrauchskrise gekümmert habe, „auch dann nicht, wenn Fälle direkt auf seinem Schreibtisch landeten“ (Augsburger Allgemeine Zeitung 2.3.2021, S. 12). Dazu Professor Markus Graulich, Untersekretär des päpstlichen Rates für Glaubenstexte: „Joseph Ratzinger (war) eine Schlüsselfigur bei der innerkirchlichen Verfolgung und Bestrafung sexuellen Missbrauchs. Heutige Errungenschaften auf diesem Gebiet verdanken sich wesentlich der Vorarbeit des Kurienkardinals und späteren Papstes Benedikt XVI.“ (Die Tagespost vom 18.2.2021, zitiert nach PUR-Magazin 3/221, S. 8). „Seit Mitte der 1980er Jahre“ hat sich Ratzinger „als Präfekt mit dem Missbrauch in der Kirche befasst … schon damals habe er das Ziel verfolgt, das … kirchliche Strafrecht weiter zu entwickeln. So habe Ratzinger darauf gedrängt, kirchliche Straftäter auch ohne Prozess aus dem Klerikerstand entfernen zu können … auch habe er dafür gesorgt, dass die innerkirchliche Verfolgung solcher Straftaten der Glaubenskongregation übertragen worden sei bis hin zur Anklage von Kardinälen und Bischöfen wegen Missbrauchsfällen.“ Das Ziel dieser Kampagne gegen Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI. [...]

Von |2021-03-09T11:57:35+01:00 9 März, 2021|Startseite|Kommentare deaktiviert für Stellungnahme des „Forum Deutscher Katholiken“ zu den Vorwürfen gegen Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI.

Solidarität mit Kardinal Woelki

Der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer hat die Berichterstattung über den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche als „Hysterisierung“ bezeichnet. Er spricht von einer „Generalabrechnung“  mit der Kirche. Besonders fällt Fischer die „Zeit-Taktung“ der Empörung und Skandalisierung auf. So hat beispielsweise ein Blatt, die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ), allein vom 30.Januar bis 25. Februar neunmal(!) über Kardinal Woelki negativ berichtet (30.1.,2.2.,4.2.,5.2.,9.2., 22.2.,23.2.,24.,25.2.). Der Tenor dieser Berichterstattung ist immer der gleiche: Woelki halte ein Gutachten unter Verschluss, obwohl jeder weiß, dass ein neues umfangreicheres und unabhängiges Gutachten am 18. März veröffentlich wird. Die Titelüberschriften der AZ-Artikel sind bezeichnend: „Krise im Erzbistum Köln spitzt sich weiter zu“, „Woelki sollte seinen Stuhl räumen“, „Am Ende“. Es wird von einem „massenhaften Austritt aus der Kirche in Köln“ gesprochen. Man hütet sich aber konkrete Vergleichszahlen anzugeben. Inzwischen pfeifen es die Spatzen vom Dach: Kardinal Woelki ist einer der Kritiker des „Synodalen Weges“, der den Durchmarsch für eine „andere Kirche“ behindert. Deshalb soll er abtreten. Die Geschichte kennt andere Fälle aus der NS- und der DDR-Zeit,  in der Repräsentanten der Kirche moralisch abqualifiziert wurden, um die Kirche zu treffen. Das „Forum Deutscher Katholiken“ spricht Kardinal Woelki seine Solidarität aus und dankt ihm für seine Standfestigkeit! Prof. Dr. Hubert Gindert, Vors. (hubert.gindert@forum-deutscher-katholiken.de)  

Von |2021-03-08T19:31:13+01:00 8 März, 2021|Startseite|Kommentare deaktiviert für Solidarität mit Kardinal Woelki
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