„Wir brauchen einen missionarischen Aufbruch, aber eine katholische Mission“ – Was können wir von religiösen Mega-Events erhoffen?

„Mit der Heiligsprechung Papst Pauls VI. wird auch die prophetische Dimension seines Pontifikats herausgestellt. Er hatte den gewaltigen Glaubensabfall vorausgesehen und die Notwendigkeit einer neuen Evangelisierung erkannt. Mit apostolischer Weitsicht erklärte er sie zu einer der vordringlichsten Aufgaben der Kirche. Der hl. Papst Johannes Paul II. machte diesen Auftrag zum Programm seines ganzen Pontifikats. Durch seinen unermüdlichen Einsatz als Völkerapostel wurde er selbst zu einem Vorbild und Pionier der Neuevangelisierung. So stiftete er unter anderem die Weltjugendtage, um der Kirche zu zeigen, wie Glauben und Beheimatung in der Kirche vermittelt werden können. Papst Franziskus hat dem missionarischen Anliegen eine ganz eigene Dynamik verliehen. Er scheut sich auch nicht zuzugestehen, dass die katholische Kirche vom Weg der evangelischen Freikirchen und deren Erfahrungen lernen kann. Doch reicht es nicht, auf den Zug eines gemeinsamen missionarischen Aufbruchs mit Protestanten aufzuspringen. Wir brauchen eine katholische Mission, die den unverkürzten Christus der apostolischen Überlieferung verkündet.“ (Pfarrer Erich-Maria Fink)

Beim „Kongress Freude am Glauben“ spricht Pfarrer Erich-Maria Fink am Samstag, 15.06.2019 um 14:00 Uhr.

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