Über Forum2018_1.02

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Liebe Brüder und Schwestern, im Schmerz über diesen Krieg wollen wir alle gemeinsam beten und den Herrn um Vergebung und Frieden bitten.

Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, hab Erbarmen mit uns Sündern! Herr Jesus, geboren unter den Bomben von Kiew, erbarme dich unser! Herr Jesus, gestorben in den Armen einer Mutter in einem Bunker in Charkiw, erbarme dich unser! Herr Jesus, mit 20 Jahren an die Front geschickt, erbarme dich unser! Herr Jesus, der du im Schatten deines Kreuzes immer noch bewaffnete Hände siehst, erbarme dich unser! Vergib uns, Herr, vergib uns, wenn wir uns nicht mit den Nägeln begnügen, mit denen wir deine Hand durchbohrt haben, sondern weiterhin unseren Durst stillen mit dem Blut der von Waffen zerfleischten Toten. Vergib uns, Herr, wenn diese Hände, von dir geschaffen, um Schutz zu geben, zu Werkzeugen des Todes geworden sind. Vergib uns, Herr, wenn wir fortfahren, unseren Bruder zu töten, wenn wir wie Kain fortfahren, Steine von unserem Feld zu nehmen, um Abel zu töten. Vergib uns, Herr, wenn wir weiterhin die Grausamkeit rechtfertigen mit unserer Erschöpfung, wenn wir mit unserem Schmerz die Brutalität unseres Handelns legitimieren. Vergib uns den Krieg, Herr. Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, wir flehen dich an! Halte die Hand Kains zurück! Erleuchte unser Gewissen, nicht unser Wille soll geschehen, überlasse uns nicht unserem eigenen Handeln! Halte uns auf, Herr, halte uns auf! Und wenn du die Hand Kains aufgehalten hast, dann kümmere dich auch um ihn. Er ist unser Bruder. Oh Herr, halte die Gewalt auf! Halte uns auf, Herr! Amen. Papst Franziskus, 17. März 2022   Papst Franziskus gibt seit Beginn des Krieges in der Ukraine beinahe täglich Gebete bekannt. Zu finden unter dem Hastag #betenwirgemeinsam und #Ukraine. Wir bitten unsere Freunde sich einer Gebetsinitiative für die Ukraine anzuschließen.

Von |2022-03-22T17:42:45+01:00 22 März, 2022|Allgemein|0 Kommentare

Information zum Kongress 2022

Sehr verehrte Mitglieder des Forums Deutscher Katholiken, unser 1. Vorsitzender, Herr Prof. Dr. Hubert Gindert, hat Sie mit seinem Mail vom 21. Februar über das Hauptprogramm des 20. Kongresses „Freude am Glauben“ vom 15.-17. Juli 2022 in Regensburg vorab informiert und uns beauftragt Ihnen dazu noch einige wissenswerte Details mitzuteilen: Die Vorträge und Podiumsgespräche des Kongresses finden im großen Saal des Kolpinghauses Regensburg, in der Adolph-Kolping-Str. 1 in Regensburg statt. Dieser Saal bietet Platz für maximal 500 Zuhörer, weshalb wir Sie heuer erstmals um eine schriftliche Anmeldung zum Kongress an unsere o.g. Adresse oder per Mail an hans.schwanzl@t-online.de bitten und um Überweisung des Teilneh- merbeitrags auf das Konto des Forums bei der LigaBank eG, IBAN DE68 7509 0300 0007 1068 66.   Die Anmeldungen zum Kongress werden mit dem Datum des Eingangs des Teilnehmerbeitrags auf unserem Konto erfasst. Aufgrund des heuer begrenzten Platzangebotes und der offenen Frage, ob wir es im Juli voll nutzen dürfen, oder Abstände einzuhalten sind, sind wir zur genauen Erfassung Ihrer Anmeldungen gezwungen und leider auch zu unserer Empfehlung, sich möglichst bald anzumelden, damit Ihr Platz gesichert ist! Durch die korrekte Erfassung der Anmeldungen, sind wir im Falle einer drohenden Überbuchung in der Lage weitere Anmeldungen rechtzeitig zu stoppen. Eine entsprechende Information werden wir gegebenenfalls in unserer Homepage www.forum-deutscher-katholiken.de , in der Zeitschrift „Der FELS“ und in „Die Tagespost“ bekannt machen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass uns aufgrund unserer geringen ehrenamtlichen Personalkapazi-täten eine schriftliche Anmeldebestätigung nicht möglich ist! Die Teilnehmerbeiträge sind unverändert wie folgt: pro Person: Freitag bis Sonntag 40,- Euro Freitag und Samstag 30,- Euro Samstag und Sonntag 30,- Euro Freitag oder Sonntag je 15,- Euro nur Samstag 20,- Euro Ehepaare:    Freitag bis Sonntag 60,- Euro [...]

Von |2022-03-29T14:13:10+02:00 19 März, 2022|Allgemein|0 Kommentare

Stellungnahme des „Forums Deutscher Katholiken“ zu den Forderungen der Initiative „OutInChurch“

DieTeilnehmer dieser Initiative von Angestellten im kirchlichen Dienst wollen „ohne Angst“ sein, auch wenn sie „schwul, lesbisch, bi, queer, non-binär oder transsexuell“ leben, weil sie keine dienstrechtlichen Konsequenzen mehr befürchten müssen. Sie fordern eine „Reform der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“. Was die Kirche von denen verlangt, die z.B. als Religionslehrer, Betreuer von kirchlichen Kindergärten und in den diversen Einrichtungen arbeiten, ist, dass sie die Lehre der Kirche in Glauben und Ethik akzeptieren und sich mit ihr identifizieren. Das haben sie versprochen, als sie ihren Dienst übernahmen. Wenn die Kirche die Erfüllung der Versprechen nicht einfordert, verrät sie ihre Sendung. Wo liegt das Problem? Wenn sich heute lt. einer Allensbach-Umfrage nur mehr 23 Prozent der Katholiken als „gläubig“ bezeichnen, kann es schwierig werden, die kirchlichen Dienste – die Kirche ist nach dem Staat der größte Arbeitgeber – mit Personen  zu besetzen, die sich mit der Lehre der Kirche identifizieren. In diesem Fall muss die Kirche , wenn sie sich nicht selber aufgeben will, ihre Apparate und Institutionen verkleinern. Niemand, der seine Lebensweise nicht mit den Forderungen des Evangeliums in Einklang bringen will, soll dazu gezwungen werden. Das „Forum Deutscher Katholiken“ verlangt aber, dass die Kirche an ihrer Lehre festhält! Kaufering,  14. März 2022 Prof. Dr. Hubert Gindert, Sprecher des „Forums Deutscher Katholiken“

Von |2022-03-15T21:28:35+01:00 15 März, 2022|Allgemein|0 Kommentare

Liebe Mitglieder des „Forums Deutscher Katholiken

Wie am 24. Februar mit dem Krieg in der Ukraine eine neue historiche Periode der Barbarei eingeläutet wurde, erleben wir aus der Sicht des Kirchenhistorikers Walter Brandmüller mit dem Synodalen Prozess ein Ereignis mit unübersehbaren historichen Folgen. Beten wir zu Gott um seine Hilfe! In herzlicher Verbundenheit Ihr Hubert Gindert Kardinal Dr. Walter Brandmüller: "Nun also hat der deutsche „Synodale Weg“ sein erstes Etappenziel erreicht. In den erarbeiteten Texten werden – wie zu erwarten – Forderungen erhoben, die im klaren Widerspruch zum authentischen katholischen Glauben, zur hierarchisch-sakramentalen Verfassung und zur verbindlichen Sittenlehre der Kirche stehen. All dies wurde mit großer Mehrheit „beschlossen“. Dass von diesen Ja-Stimmen nicht wenige von Bischöfen kamen, lässt den Ernst der Lage erkennen – und wirft grundsätzliche Fragen auf. Nun hat es gewiss nicht mehr überrascht, unter den dort beschlossenen „Reformen“ die Abschaffung des Zölibats zu finden, ebenso wie die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion etc. All dies schwebt schon seit der – vom Heiligen Stuhl nie bestätigten – Würzburger Synode der Jahre 1971-1975 im Untergrund. Neu ist hingegen, dass praktizierte Homosexualität als sittlich erlaubt anerkannt wird. Dass nunmehr auch kein wirklicher Unterschied zwischen geweihten Bischöfen, Priestern, Diakonen und „nur“ Getauften und Gefirmten anerkannt werden soll, entspricht hingegen ganz der Lehre Martin Luthers. Das II. Vatikanische Konzil jedoch lehrt, dass das Priestertum des Dienstes, das heißt das hierarchische Priestertum der Geweihten, sich vom Allgemeinen Priestertum der Getauften nicht bloß dem Grade, sondern dem Wesen nach unterscheidet. So also setzt die Frankfurter Versammlung eine zweitausendjährige Praxis und ein Allgemeines Konzil außer Kraft! Und fordert darüber hinaus auch, Frauen das Weihesakrament zu spenden – was in zweitausend Jahren niemals für möglich gehalten wurde, weil, wie Johannes Paul II. [...]

Von |2022-03-12T10:52:18+01:00 12 März, 2022|Allgemein|0 Kommentare

Befreien wir uns von dem, was uns niederdrückt: Das ist die Sünde!

Befreien wir uns von dem, was uns niederdrückt: Das ist die Sünde! Der Apostel Paulus erinnert die Korinther (1,12-19) an das Wort des Herrn, dass er „vieles Leiden und den Tod erdulden, am dritten Tag aber auferweckt werde“ (Matt.16,21). Christi Auferstehung und die Auferstehung der Toten ist die zentrale Botschaft, die den Korinthern verkündet wurde. Nach einer repräsentativen Untersuchung von Allensbach bekennen sich 23% der Katholiken in Deutschland als „gläubig“. Sie setzen also ihre Hoffnung auf Christus. Sie beantworten auch die Frage, die Jesus an die Jünger richtete, als sich die Massen von ihm abwandten: „Wollt auch ihr gehen?“ wie Petrus: „Du hast Worte des ewigen Lebens“. Zugegeben, es ist heute für die kirchenverbundenen Katholiken nicht leicht die Antwort des Petrus zu geben. Zwar haben alle im Katechismus der Kirche (KKK) einen sicheren Kompass, um sich zu orientieren. Aber dieser Glaube muss ihnen auch in Predigt und Katechese ausgelegt werden. Deutschland ist zum Missionsland geworden. Das belegt eine einzige Zahl: Die Zahl der Priesterweihen ist von 557 im Jahr 1962 auf 56 (2020) d.h. um rund 90% geschrumpft. Priester aus Schwarzafrika und Asien füllen mühsam die Lücken aus. Der laufende „Synodale Prozess“ sollte zu einer Reform führen, um das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen. Bischof Voderholzer musste aber bei der Abstimmung über das Synodenstatut feststellen, dass die sexuellen Missbrauchsfälle als Hebel für die Schaffung einer neuen Kirche instrumentalisiert werden. Nach der dritten Vollversammlung des „Synodalen Prozesses“ lässt sich eine erste Bilanz ziehen. Die Berichte der Deutschen Bischofskonferenz und der Synodenmehrheit nahestehenden Medien sind voller Euphorie: „Uns gelingt der Durchbruch in eine veränderte Kultur“ (presse@synodalerweg.de). Es ist der große Befreiungsschlag der verkündet wird. Dem Orientierungstext „Theologische Grundlagen des Synodalen Weges“ wurde zu 86,4% [...]

Von |2022-03-05T07:35:38+01:00 5 März, 2022|Allgemein|0 Kommentare

Katholiken sollten ihre Kräfte bündeln

Katholiken sollten ihre Kräfte bündeln   Die Situation Die religiös-kirchliche Situation in Deutschland löst bei manchen Katholiken eine „Endzeitstimmung“ aus. Der Zustand ist mit wenigen Worten charakterisiert: Nur mehr geringer Besuch der sonntäglichen Eucharistiefeier. Die Sakramenten-Praxis fällt beim Bußsakrament auf 1-2%. Letzteres wirkt sich auf die Bereitschaft zum Umdenken und zur Umkehr aus. Die Abwendung von der Kirche zeigt sich in Massenaustritten. Die Kirche verliert so binnen 5 Jahre eine Mio. Mitglieder. Die Corona-Pandemie macht die Lage unübersichtlich. Sie hat aber keineswegs zu größerem religiösem Eifer geführt. Hilfe erwartet man nicht von Gott, sondern von einem besseren Impfstoff. In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass die Gottesfrage in den Mittelpunkt gerückt ist, mit Fragen wie Gibt es einen Gott und wenn Ja, was hat er mit meinem Leben zu tun? Ein persönlicher Gottesbezug fehlt meist. Ein jahrelanger Prozess, an den wir uns gewöhnt haben Die Auszehrung des religiösen Lebens hält seit Jahrzehnten an. Josef Ratzinger hat schon 1958 festgestellt: „Die Statistik täuscht. Das dem Namen nach christliche Europa ist seit langem zur Geburtsstätte eines neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche unaufhaltsam wächst und sie von innen heraus auszuhöhlen droht… das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst“. (1) Das neue Credo Das Credo der Zeitgenossen ist der Relativismus: Alle Meinungen sind gleichgültig. Kardinal Ratzinger erläutert diese Geisteshaltung. „Einen klaren Glauben nach dem Credo der Kirche zu haben, wird oft als Fundamentalismus abgestempelt, wohingegen der Relativismus, das sich >vom Windstoß irgendeiner Lehrmeinung Hin- und Hertreiben lassen<, als die heutzutage einzige zeitgemäße Haltung erscheint. Es entsteht eine Diktatur des Relativismus, die nichts als endgültig anerkennt und als letztes Maß nur das eigene Ich und seine Gelüste gelten lässt“. [...]

Von |2022-01-27T18:39:22+01:00 27 Januar, 2022|Allgemein|0 Kommentare

Aufruf zum 2. Münchner Marsch für das Leben

Aufruf zum 2. Münchner Marsch für das Leben Pater Rupert Mayer SJ, der Apostel Münchens, schrieb: „Ich schweige nicht!“ – wir auch nicht! Zum zweiten Mal schon bietet der organisierende Verein „Stimme der Stillen e.V.“ allen Menschen guten Willens in der bayerischen Landeshauptstadt und weit darüber hinaus die Gelegenheit, für ein Menschenbild der Würde und Unversehrtheit der Schwachen und Kranken sowie der ungeborenen Kinder auf die Straße zu gehen! Der Heilige Josef wird an seinem Festtag ganz sicher die schützende Hand über den Münchner Marsch halten. Wann, wenn nicht jetzt, ist es angesagt, als Eltern, als Großeltern, als Heranwachsende, als Christen für das Verbot der Tötung von Menschen auf die Straße zu gehen? Der Münchner Marsch soll wieder ein freudiges Fest des Lebens werden, das Zeugnis von der Würde und Schönheit jedes Lebens und dem Lebensrecht aller Menschen ablegt. Für die Arbeitsgemeinschaft Lebensrecht München (ALM): Christina Agerer-Kirchhoff

Von |2022-01-22T16:28:33+01:00 22 Januar, 2022|Allgemein|0 Kommentare

Liebe Mitglieder des „Forums Deutscher Katholiken“, …

Liebe Mitglieder des "Forums Deutscher Katholiken",                        10.01.2022 am 30. Dezember 2021 ist unser Mitglied Heribert Dehn von Aschaffenburg verstorben. Er war ein leidenschaftlicher Kämpfer für unsere Kirche. Auf den Kongressen "Freude am Glauben" hat er tatkräftig mitgeholfen. Die ausführliche Würdigung stammt von unserem Freund Norbert Geis, Ex-MdB aus Aschaffenburg. Ich bitte um ein Gebetsgedenken für Herrn Heribert Dehn In herzlicher Verbundenheit Ihr Prof. Dr. Hubert Gindert

Von |2022-01-12T07:14:04+01:00 12 Januar, 2022|Allgemein|0 Kommentare

Zum Gedenken

Zum Gedenken Heribert Dehn, geb. am 25.03.1945, verstorben am 30.12.2021 Ein großer Kämpfer ist von uns gegangen. Im Forum Deutscher Katholiken war er kein Unbekannter. Er gehörte zu der kleinen Gruppe von Mitarbeitern, ohne die diese Tagungen des Forums nicht gelingen konnten. Mitten in der Planung der Regionaltagung im kommenden Herbst in Aschaffenburg wurde er abberufen. Er hinterlässt seine Ehefrau und drei Söhne mit Kindern. Die Großfamilie Dehn hat einen großen Namen in Aschaffenburg. Sein Bruder Günter war Pfarrjugendführer, ist führendes Mitglied der CSU von Aschaffenburg und war lange Jahre Bürgermeister der Stadt Aschaffenburg. Am Palmsonntag, den 25.03.1945 hat Heribert Dehn im Notkrankenhaus im Fürstlichen Schloss zu Löwenstein in Kleinheubach das Licht der Welt erblickt. Am gleichen Tag haben die Amerikaner seine hart umkämpfte Heimatstadt Aschaffenburg eingenommen. Die elterliche Wohnung mit Schneiderwerkstatt am Freihofsplatz in der Nachbarschaft der Stiftskirche wurde in den Bombenangriffen der Amerikaner am 21.11.1944 und am 21.01.1945 total zerstört. Die Familie wurde von Verwandten im nahe gelegenen Dorf Mechenhard aufgenommen und konnte nach Ende des Krieges nach Aschaffenburg zurückkehren. Nach der Schule hat er eine Lehre als Industriekaufmann abgeschlossen. Er hat eine Großhandelsfirma für Wäscherei- und Chemiereinigungsbedarf aufgebaut und bis zu seinem plötzlichen Tod betrieben. Heribert war, wie seine Brüder, Mitglied der Georgs-Pfadfinder. Diese Gemeinschaft hat ihn geprägt. Er war Kämpfer für unsere Kirche. Er hat sich auf seine Weise der immer stärker werdenden Liberalisierung der Gesellschaft widersetzt. Wir danken Heribert für seinen Einsatz. Unser Vater im Himmel möge ihm seine Schwächen vergeben und ihn heim holen in sein Reich. Norbert Geis

Von |2022-01-12T07:12:34+01:00 12 Januar, 2022|Allgemein|0 Kommentare

Anmerkungen zu den „Zukunftsaussagen“ des Herrn

  „Wieviel Zeit bleibt uns noch?“ fragt die Augsburger Allgemeine Zeitung (30./31.10.2021) mit Blick auf die Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow, um die Klimaziele noch zu erreichen.   Auch Christen stellen mittlerweile die gleiche Frage. Sie meinen aber etwas anderes, nämlich, wie lange schaut Gott noch zu, wenn ihn die Menschen weiter zur Seite schieben und selber Gott spielen, obwohl sie damit offensichtlich überfordert sind: Wir stehen vor der vierten Welle der Corona-Pandemie.   Der Umwelt- und Klimaschutz ist wichtig. Das sagen auch die Päpste. Er muss aber den Menschen miteinschließen. Das ist nicht der Fall. Zum Vergleich: Seit Januar 2020 bis 27. September 2021 sind etwa 4.765.122 Menschen an Covid-19 gestorben. Seit Anfang des Jahres 2021 bis 27. September 2021 wurden weltweit 31.529.980 ungeborene Kinder getötet („Lebe“, Oktober 2021, S. 15).   Die Frage der Endzeit beschäftigt die Menschen seit den Tagen der Apostel, wie uns Matthäus, Markus und Lukas in nahezu gleichlautenden Sätzen berichten. Die Kirche erinnert daran gegen Ende des Kirchenjahres.   Auf den Hinweis Jesu zur Zerstörung des mächtigen Jerusalemer Tempels: „Kein Stein wird auf dem anderen bleiben, sie werden alle in Trümmer gehen“ (Mt 24,2) fragen die Jünger … „wann wird das geschehen und was wird das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung der Weltzeit sein?“ (Mt 24,3). Was Jesus antwortet ist in kurzen Kapiteln beschrieben. Was Jesus zum Gericht über Jerusalem sagt, ist schon Geschichte.   Bei Matthäus heißt es weiter: … „seht zu, dass euch niemand irreführt. Viele werden … unter meinem Namen sagen, Ich bin der Messias und werden viele irreführen. Ihr werdet von Krieg und Kriegsgerüchten hören … lasst euch nicht schrecken … es wird sich ein Volk gegen das andere erheben, da [...]

Von |2021-11-25T09:57:43+01:00 25 November, 2021|Allgemein|0 Kommentare
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