Vita von Prof. Dr. Hubert Gindert

Hubert GindertProf. Dr. Hubert Gindert
geboren am 12.10.1933, verheiratet, vier Töchter

Ausbildung

1952 Abitur am humanistischen Gymnasium bei den Benediktinern in Scheyern, Bayern
1954 – 1957 Studium der Agrarwissenschaften, Fachrichtung Mikro-ökonomie an der Technischen Universität München, Diplom
1959 Referendarexamen
1959 – 1961 Doktorand am Institut für Betriebswirtschaftslehre in Weihenstephan, Promotion
1969 – 1973 Studium der Politikwissenschaft an der Ludwigs-Maximilian-Universität München, Diplom

Berufliche Tätigkeit

Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Ingenieurschule in Landsberg am Lech. Von 1973 bis 1998 Professor für das Fachgebiet Marketing am Fachbereich Betriebswirtschaft der Fachhochschule Augsburg.

Ehrenämter

Vorsitzender des Pfarrgemeinderates (6 Jahre) und des Dekanatsrates (12 Jahre).
Stellvertretender Vorsitzender des Diözesanrates im Bistum Augsburg (8 Jahre).
Von 1990 – 1994 Vorsitzender des Diözesanrates und Mitglied des ZdK.

Sprachen

Deutsch, Italienisch, Spanisch, Englisch

Hobbys

Europäische Geschichte; Ausdauersportarten

Anmerkung zu den kirchlichen Ehrenämtern

Als Mitglied der Augsburger Diözesansynode (1989) konnte ich aufgrund der Diskussionen und der Abstimmungsergebnisse den wahren innerkirchlichen Zustand erfahren. Bei einer Reihe von Abstimmungen, z. B. auch in Fragen der Sakramentenpastoral, bekamen kirchliche Positionen z. T. nur ein Drittel der Stimmen, und dies, obwohl die Priester und Mitglieder der Diözesansynode im kirchlichen Dienst mehr als die Hälfte der Diözesansynode stellten. In dieser Situation habe ich mit einigen Freunden den „Initiativkreis katholischer Laien und Priester“ gegründet. Dieser Initiativkreis hatte sich unter anderem zum Ziel gesetzt: „Im Rahmen der Diözese die kirchentreuen Kräfte bündeln, gemeinsame Initiativen ergreifen, mit anderen Gruppierungen zusammenarbeiten“. In den folgenden Jahren wurden in Deutschland und Österreich weitere Initiativkreise gegründet. Nach einem Vorgespräch in Fulda am 03.06.2000 in Gegenwart von Erzbischof Dyba und zusammen mit Vertretern von Vereinigungen und Einzelpersönlichkeiten wurde schließlich am 30.09.2000 das Forum Deutscher Katholiken gegründet. Dieses Forum will Katholiken unterschiedlicher Spiritualität, aber auf dem gemeinsamen Fundament des Glaubens, wie er im KKK zusammengefasst ist, für einen losen Zusammenschluss gewinnen, um so gemeinsam Zeugnis für den katholischen Glauben in der Öffentlichkeit abzulegen. Dies geschah zum ersten Mal mit dem Kongress „Freude am Glauben“ am 8./9. Juni 2001 in Fulda. Seit 1996 bin ich Chefredakteur der katholischen Monatszeitschrift „Der Fels“.