Unsere Kultur neu entdecken und wertschätzen!

Zuerst eine alte Geschichte: Im Jahr 476 n.Chr. hat der germanische Söldnerführer Odoaker den letzten römischen Kaiser Romulus Augustulus abgesetzt. Damit endete die letzte Epoche des Weströmischen Kaiserreichs. Odoaker verlangte vom römischen Senat, dass die kaiserlichen Insignien nach Byzanz, d.h. nach Ostrom, geschickt wurden. Das war das Zeichen des auch formalen Endes einer 800jährigen ruhmreichen Vergangenheit, in der Rom Hauptstadt (caput mundi) des Römischen Weltreichs war. Der Senat, der sich noch immer versammelte, um die Entscheidungen des jeweiligen Machthabers formal abzusegnen, betrachtete den Vorgang als einen gewöhnlichen Verwaltungsakt. Ein solches Verhalten der Senatoren gegenüber einem welthistorischen Vorgang ist bezeichnend. War doch der Römische Senat jene Einrichtung, welche die Autorität des Römischen Weltreiches verkörperte. Aber 476 raffte sich keiner der Senatoren zu einem Nachruf auf die einstige Größe Roms auf. Diese Imperium Romanum war trotz seiner Schwächen und Fehler ein großartiges Reich, in dem die Pax Romana den Frieden sicherte und den Bewohnern, woher sie auch kamen, Aufstiegsmöglichkeiten in die höchsten Ämter gab, wenn sie bereit waren, sich die Errungenschaften einer großen Kultur anzueignen. Weiterlesen

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Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht – aber nicht überall

Christus hat seine Apostel und Jünger ausgesandt „bis an die Grenzen der Erde“, um das Evangelium zu verkünden und den Menschen zu dienen. Dass sie dabei auch auf Ablehnung, Feindseligkeit und zum Teil blutigen Widerstand treffen würden, hat Christus ihnen nicht verschwiegen: „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen“ (Joh 15,20). Dies Wort gilt unverändert. Denn auch heute noch gibt es zahlreiche Regionen, wo Christen große und größte Schwierigkeiten bekommen, wenn sie sich offen zu ihrem Glauben an Jesus Christus bekennen. Gewalt gegen Christen und andere religiöse Minderheiten geht zurzeit vor allem von islamistischen Bewegungen aus (vor allem im Nahen Osten, aber auch in Ländern wie Nigeria). Auch in religionsfeindlichen und atheistischen Staaten (zum Beispiel Nordkorea oder China) leiden Christen unter mancherlei Schikanen oder massiver Unterdrückung.

Über die Ursachen und Hintergründe der Diskriminierung und Verfolgung von Christen berichtet Karin Maria Fenbert vom katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT beim Kongress Freude am Glauben am 20.-22. Juli 2018 in Fulda. Melden Sie sich gleich an.

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Solidarität mit den zehn Thesen des Augsburger Manifests

Die zehn Thesen der Augsburger Mehrkonferenz greifen den Auftrag Jesu auf: „Macht alle Menschen zu meinen Jüngern!“ (vgl. Mt 28,19; Mk 16,15). Er richtet sich, ohne Ausnahme, an alle Christen.
Die Aufforderung zur Neuevangelisierung ist vordringlich, weil die deutliche Gefahr besteht, dass der Glaube in Deutschland verdunstet und mit ihm das kulturelle und humane Fundament, auf dem unsere Gesellschaft steht.
Das „Forum Deutscher Katholiken“ solidarisiert sich mit dem Augsburger Manifest und fordert alle Christen auf, ihren Beitrag zu leisten, damit der Glaube in unserem Land neu aufblüht.

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Die Ernennung eines/r „Beauftragten für Religionsfreiheit“ ist unumgänglich geworden!

Das „Forum Deutscher Katholiken“ unterstützt den Vorschlag der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) zur Ernennung eines/einer „Beauftragten für Religionsfreiheit“ in der neuen Bundesregierung.

Weltweit nehmen religiöser Extremismus, Konflikte zwischen Religionsgruppen und Diskriminierung, insbesondere religiöser Minderheiten zu. Konversionen und Übertritt zu einer  anderen Religion werden in vielen Ländern schwer bestraft bzw. sind unmöglich.

Die Unterdrückung der Religions- und Gewissensfreiheit ist zu einer wesentlichen Ursache von Fluchtbewegung und Migration geworden.

Diesen zunehmenden neuen Herausforderungen kann der/die Beauftragte für Menschenrechte allgemein nicht mehr gerecht werden. Daher halten wir eine/einen  „Beauftragte/n  für Religionsfreiheit“ für unumgänglich. Wir begrüßen, dass es dafür Aufgeschlossenheit in der CDU/CSU-Fraktion gibt.

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