Stellungnahme des „Forums Deutscher Katholiken“ zum „Priestermangel“ in Deutschland

Unter der Überschrift „Gehen der katholischen Kirche die Priester aus?“ greifen selbst säkulare Medien das „Allzeittief“ von nur 58 Priesterweihen für alle deutschen Diözesen im Jahr 2015 auf. Die gleichen Medien nennen aber die eigentlichen Ursachen dieses Tiefpunktes nicht:

Kamen die Priesterkandidaten früher überwiegend aus kinderreichen Familien, in denen gebetet und ein katholisches Leben praktiziert wurde, so ist das bei modernen Familien mit 1,4 Kindern, denen selbst am Sonntag weithin die Bindung an die Kirche fehlt, anders geworden. Wo soll da eine Berufung zum Priestertum ansetzen?

Medien und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) präsentieren ohne lange Überlegung „Rezepte gegen den Priestermangel, aber keine Lösungen, z.B. Abschaffung des Zölibats, die Weihe bewährter Männer (viri probati), Frauendiakonat, „sakramentale Funktionen“ für Pastoralreferentinnen ( „vor allem die Krankensalbung“). Die Forderungen nach Frauendiakonat und Spendung solcher Sakramente, die Priestern vorbehalten sind, stammen aus dem Arsenal der Kirchenveränderer.

Die Formulierung „Import-Priester sind keine Lösung“ zeigt, dass es den selbsternannten Kirchensanierern nicht um die geweihten Priester geht. Sie verrät zudem fehlende Geschichtskenntnis. Deutschland wurde einmal durch iroschottische und angelsächsische Missionare wie Bonifatius und Gefährten, christianisiert. Warum nicht heute durch Priester aus Indien oder Schwarzafrika? Dort können die Priesterseminare nicht alle Priesterkandidaten aufnehmen! Es ist ja nicht „die Kirche“, der die Priester ausgehen. Das gilt für Westeuropa und Deutschland, einen besonders glaubensschwachem Teil der Weltkirche.

Die Lösung unserer Probleme liegt in der Stärkung jener Familien, die ihre Kinder wieder im christlichen Geist erziehen und so neues Leben in die Kirche bringen. Bis dahin sind wir für die „Import-Priester“ sehr dankbar!

 

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Der wichtigste Lebensraum: Ehe und Familie

Manfred Spieker

Jedes Land hat ein vitales Interesse, „diejenigen privaten Lebensformen besonders auszuzeichnen, zu schützen und zu fördern, welche Leistungen erbringen, die nicht nur für die Beteiligten, sondern auch für die übrigen Gesellschaftsbereiche notwendig sind“. Die Lebensform, von der hier im 5. Familienbericht der Bundesregierung (1994) die Rede ist, ist die Ehe und die aus ihr hervorgehende Familie. Seit Jahrhunderten werden Ehe und Familie in sehr verschiedenen politischen Systemen, in verschiedenen Kulturen und Religionen moralisch wie rechtlich geschützt, gefördert und privilegiert, weil sie nicht nur den Wünschen der beteiligten Personen entsprechen, sondern der ganzen Gesellschaft Vorteile bringen.  Aus soziologischer Sicht haben sie, so dieser Familienbericht, eine gesellschaftliche Funktion, aus ökonomischer Sicht produzieren sie positive externe Effekte. Was sind diese Funktionen von Ehe und Familie für die Gesellschaft? Weiterlesen

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Eine staatliche Ordnung „Im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“

Werner Münch, Ministerpräsident a.D.

1. Einleitung

der diesjährige Kongress „Freude am Glauben“ steht unter der Fragestellung „Was gibt dem Menschen Hoffnung für die Zukunft?“ Nach dem Eröffnungsreferat durch Herrn Erzbischof Burger ist es jetzt meine Aufgabe als Politikwissenschaftler, eine staatliche Ordnung „im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“ zu beschreiben und Folgerungen daraus abzuleiten. Dabei befasse ich mich zuerst mit dem Thema Verfassung und Gottesbezug und danach mit der Situation in Politik, Gesellschaft und Kirche anhand dreier ausgewählter Themenbereiche. Ich beginne mit dem Thema:
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Demo abgesagt!

 

Wegen Attentaten in München sagen wir Weckruf-Demo am 24.7. in München ab! Bitte weiterverbreiten!

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Weckruf-Demo am So. 24. Juli 14 Uhr in München »Stoppt Gender und „Sexualpädagogik der Vielfalt“ in Bayerns Schulen!«

Über 16.000 Mails gegen »Gender und „Sexuelle Vielfalt“ ab 2016/17 auch an Bayerns Schulen« sind bereits bei Ministerpräsident Horst Seehofer und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle eingegangen. Trotz dieses wachsenden Widerstandes sollen – wie jetzt von einer Presseagentur zu erfahren war – die neuen Sexualerziehungsrichtlinien in Kürze veröffentlicht und damit verbindlich werden. Dem widersprechen wir energisch. Wir fordern, daß der jetzige Richtlinien-Entwurf entweder grundlegend geändert oder verworfen wird und die alten Richtlinien von 2002 in Kraft bleiben. Um dem bayerischen Kultusminister zu zeigen, wie ernst es uns damit ist, rufen wir kurzfristig auf zu einer

Weckruf-Demo in München: Stoppt Gender und „Sexualpädagogik der Vielfalt“ in Bayerns Schulen!

Wann: Sonntag, den 24. Juli 2016, um 14 Uhr

Wo: Elisenstraße 1 (Justizpalast) in München

Anmeldung, wichtige Infos und kurzfristige Änderungen: Hier.

Es bleibt uns nur wenig Zeit. Deshalb müssen wir die Werbetrommel jetzt ordentlich rühren. Bitte verbreiten Sie den Termin via Facebook oder verteilen Sie unseren Ankündigungs-Flyer, den Sie mit einer Mail an kontakt@demofueralle.de unter Angabe der Stückzahl und Ihrer Adresse bestellen können.

Auf einer offiziellen Fortbildung für bayerische Lehrer und Lehramtsstudenten in der Uni Erlangen, die im Februar dieses Jahres stattfand, waren alle führenden Köpfe der „modernen Sexualpädagogik“ wie Prof. Uwe Sielert, Prof. Elisabeth Tuider und Prof. Stefan Timmermanns als Referenten und Workshopleiter vertreten. Aus deren Feder stammt auch das umstrittene Methodenbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“, dessen inzwischen einschlägig bekannte Übungen Inhalt eines der Workshops waren. Unglaublich! Während das Kultusministerium kritischen Eltern weiszumachen versucht, es sei ja alles gar nicht so schlimm, sitzen hinter den Kulissen die Gender- und Vielfalts-Ideologen längst im Boot.

Dagegen müssen wir kurz vor den Sommerferien deutlich Flagge zeigen. Bitte machen Sie mit!

Mit herzlichen Grüßen, Ihre

Hedwig von Beverfoerde

PS:. Bitte helfen Sie, die Kosten für diese wichtige Demo in München (Bühne, Tontechnik, Videoaufzeichnung, usw.) zu tragen: Hier oder direkt bei PayPal.

DEMO FÜR ALLE · Koordinatorin: Hedwig Freifrau von Beverfoerde
Münchenhofstr. 33 · D-39124 Magdeburg
Spendenkonto IBAN: DE80 8105 4000 0505 0117 51 · BIC: NOLADE21JEL
www.demofueralle.de
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Auch in Europa gilt: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein!“

Am Donnerstag, den 23. Juni haben die Briten darüber abgestimmt, ob sie weiterhin in der Europäischen Union (EU) bleiben, oder austreten wollen. Das Ergebnis ist bekannt. Sie haben bei einer hohen Wahlbeteiligung von 72% zu 51,9% für den Austritt gestimmt. „Im Kern“ – so der Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ, 25.6.16) Walter Roller – „jedoch spiegelt das Ergebnis jene Stimmung wieder, die in weiten Teilen der EU herrscht und sich aus zwei Quellen speist: dem Misstrauen gegenüber den Eliten aus Politik und Wirtschaft und dem Unbehagen an einer gleichmacherischen EU, die ohne hinreichende demokratische Legitimation über die Köpfe der Menschen hinweg regiert“. Weiterlesen

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