Podiumsteilnehmer

„Mensch bleiben in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts“

Ulrich Boesl

Ulrich Boesl wurde 1959 in Wadersloh geboren. Er ist dort noch immer wohnhaft, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Besuch der Volksschule machte er 1973 eine Ausbildung bei der Deutschen Bundespost (heute DPAG) als Postbeamter des einfachen Dienst. 32 Jahre war er überwiegend als Briefträger unterwegs. Politisch war er in der Jungen Union, dann in der CDU und CDA aktiv. Er war 30 Jahre lang Ratsmitglied, 17 Jahre CDU-Fraktionsvorsitzender und 20 Jahre CDU-Ortsvorsitzender sowie stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender von Beckum-Warendorf. Heute ist er im CDA-Kreis-, Landes- und Bundesvorstand aktiv sowie stellvertretender Schatzmeister des CDU-Kreisverbandes Warendorf.Seit 2004 ist Ulrich Boesl Landesvorsitzender des Christlichen Gewerkschaftsbundes (CGB NRW) und seit 2005 Bundesvorsitzender der Christlichen Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation (CGPT). Seit November 2018 ist er stellvertretender CGB-Bundesvorsitzender. Außerdem ist Ulrich Boesl Vorstandsmitglied und freier Mitarbeiter bei der Stiftung für Christlich Soziale Politik.

Regina Einig

Regina Einig wurde 1970 in Hadamar im Westerwald geboren. Nach dem Abitur studierte sie Französisch und Spanisch in Köln (Diplom-Übersetzerin). Danach arbeitete sie sechs Jahre an der Mexikanischen Botschaft in Bonn. Nach einer Tätigkeit beim katholischen Sender EWTN gehört sie seit 2002 zur Redaktion der Tagespost, Ressort Kirche aktuell. Derzeit ist sie zuständig für weltkirchliche Themen (außer Rom). Seit 2004 ist Regina Einig Benediktineroblatin in der Abtei zur Hl. Maria in Fulda. Seit 2014 gehört sie außerdem dem Ritterorden zum Heiligen Grab von Jerusalem an.

Prof. Dr. André Habisch

Prof. Dr. André Habisch wurde 1963 geboren. 1988 schloss er sein Studium an der Universität Tübingen als Diplom-Theologe ab, 1992 als Diplom-Volkswirt an der FU Berlin. Als Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes promovierter er 1993 an der Universität Tübingen. Als Habilitationsstipendiat der DFG habilitierte er sich 1998 an der Universität Würzburg. Das DFG-Heisenberg-Forschungsstipendium trat er 1998 nicht an. Einen Ruf auf den W3-Lehrstuhl an der Theologischen Fakultät Trier lehnte er 2017 ab. Seit 1998 hält er die Professur für Christliche Sozialethik und Gesellschaftspolitik an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Auch ist er seitdem wissenschaftlicher Berater des Bundes Katholischer Unternehmer in Köln. 1999-2002 und 2010-2013 war er sachverständiges Mitglied von Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages. Seit 2009 ist er Associate Research Director der Academy Business in Society in Brüssel, New York und Shanghai. Seine Forschungsschwerpunkte sind Nachhaltigkeitsmanagement, Corporate Citizenship und CSR, Practical Wisdom in Management sowie Christliche Sozialethik und Unternehmenspraxis. Seine laufenden Forschungsprojekte sind „Weisheitskonzepte in Zeiten von Krise und Transition – Können wir aus der Europäischen Tradition für die Digitale Wirtschaft lernen?“, „Konzept Ethical Finance/Religious Funds“ zusammen mit der Sparkasse Ingolstadt und der DekaBank Frankfurt sowie das „Competence Centre Sustainability in China – CCSC“ in Zusammenarbeit mit dem AUDI-Konfuzius-Institut Ingolstadt.

Dr. Rüdiger Freiherr von Stengel

Dr. Rüdiger von Stengel ist Gründer und Gesellschafter des Investment- und Management-Unternehmens Art-Invest Real Estate, das er seit 2010 zu einem führenden Projektentwicklungs- und Investmentunternehmen mit Sitz in Köln aufgebaut hat. Seit 2019 ist er zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Immobilien Holding AG. Bis 2010 entwickelte er als Geschäftsführer der IVG Funds und IVG Investment erst das institutionelle und private Fondsgeschäft der IVG. Seit August 2008 verantwortete er die 6 Mrd. EUR Immobilien der IVG. 1993-2003 war er Berater der Boston Consulting Group mit Schwerpunkt Real Estate.