Referenten

Pfarrer Winfried Abel

Pfarrer Winfried Abel wurde am 5. Februar 1939 in Fulda geboren, absolvierte das Gymnasium 1958 in Hadamar. Anschließend studierte er in Fulda und St. Louis (USA) Theologie. Nach seiner Priesterweihe am 21. März 1964 war er Kaplan in Somborn und Fulda. Schließlich war er 13 Jahre lang Gefängnisseelsorger in Kassel. Diese Zeit prägte ihn sehr stark. Von 1983 bis 1986 arbeitete Pfarrer Abel im ökumenischen Lebenszentrum Craheim, danach vier Jahre in einem geistlichen Jugendzentrum in Fulda. Dort bekam er am 1. Oktober 1989 die Pfarrei St. Andreas in Fulda anvertraut, wo er 25 Jahre lang – bis zum 1. August 2014 – wirkte. Heute dient Pfarrer Abel als geistlicher Begleiter der Theologiestudenten, die sich im Seminar Leopoldinum im Stift Heiligenkreuz bei Wien (Österreich) auf das Priesteramt vorbereiten. Pfarrer Abel ist engagiert im Verkündigungsdienst der Kirche und unterhält einen CD-Dienst mit einer Fülle geistlicher Vorträge.

Karin Maria Fenbert

Karin Maria Fenbert wurde 1965 in Rheine, nahe dem Emsland geboren. Ihre Schulzeit verbrachte sie in Baden-Württemberg. Nach ihrer Ausbildung zur staatlich geprüften Assistentin für Physik in Köln arbeitete sie zunächst in Stuttgart-Zuffenhausen im Bereich der ISDN- und Mobilfunkprogrammierung. Danach studierte sie Rechtswissenschaften in Würzburg und legte im Herbst 1998 das zweite juristische Staatsexamen ab. Anschließend besuchte sie in Bayreuth einen einjährigen Kurs Betriebswirtschaft für Volljuristen. Anfang 2000 war sie als Redakteurin und Moderatorin bei Radio Horeb in Balderschwang tätig. Im Jahr 2002 hatte sie Programmverantwortung bei Radio Maria Südtirol in Brixen. 2003 arbeitete sie in Heidelberg für den Lebensschutz. 2004 wechselte sie nach München zum deutschen Zweig der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT als Assistentin der Geschäftsführung. 2006 wurde sie stellvertretende Geschäftsführerin und ab 2009 übernahm sie die Geschäftsführung. In den letzten Jahren reiste sie mehrmals in den Nahen Osten zu den verfolgten Christen und auch zu den Christen in die Hochburg von Boko Haram nach Maiduguri im Nordosten Nigerias. 2004 legte Karin Maria Fenbert ein Ehelosigkeitsversprechen ab. Sie lebt in München.

P. Mag. Josef Herget CM

Pater Josef Herget wurde 1939 in Wien geboren. Er ist Lazarist und seine Aufgabenbereiche waren bislang: Missionsbruder, Novizenmeister, Klerikatsdirektor, Volksmissionar, Provinzial und Flüchtlingsseelsorger. Josef Herget spricht Türkisch, da er zwölf Jahre in der Türkei tätig war. Er studierte an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Gabriel und wurde 1975 zum Priester geweiht. Seine Diplomarbeit schrieb er zum Thema: „Christliche Verkündigung im islamischen Raum, am Beispiel der Türkei“. 1996 gründete er das Institut St. Justinus, ein Werk der Neu-Evangelisierung und der Erstverkündigung für fremdsprachige Taufbewerber.

Weihbischof em. Dr. theol. habil. Andreas Laun

Weihbischof Andreas Laun ist Gastprofessor für Moraltheologie und war bis zu seiner Emeritierung Weihbischof der Erzdiözese Salzburg. Er wurde am 13. Oktober 1942 in Wien geboren und siedelte 1945 mit seinen Eltern nach Salzburg über, wo er die Volksschule und anschließend das Erzbischöfliche Gymnasium „Borromäum“ besuchte. Danach studierte er zwei Jahre Philosophie an der damaligen Philosophisch-theologischen Hochschule in Salzburg. 1962 trat er in die Kongregation der Oblaten des Heiligen Franz von Sales ein und absolvierte das Noviziat bis September 1963 in Eichstätt. 1963-1966 studierte er in Eichstätt Theologie und 1966-1970 Theologie und Französisch in Fribourg/Schweiz. Am 29. Juni 1967 wurde er in Eichstätt zum Priester geweiht. Während seiner Tätigkeit als Erzieher in Ried und in Ingolstadt 1970-1972 stellte er seine Dissertation fertig. 1972 wirkte er als Kaplan in Wien-Döbling in der Pfarre Krim sowie als Religionslehrer an verschiedenen Schulen. Ab 1974 war er Assistent am Moraltheologischen Institut der Wiener Katholisch-Theologischen Fakultät. Er hielt Vorträge und Vorlesungen im In- und Ausland (USA). Parallel arbeitete er am Lexikon der christlichen Moral, herausgegeben von Prof. Karl Hörmann mit. 1976 gründete er den Verein „Initiative Pflegefamilien“, der sich den Problemen von Ersatzfamilien für Sozialwaisen widmete. Im Jahr 1981 habilitierte er in Moraltheologie an der Universität Wien mit einer Arbeit „über das Verständnis der zwischenmenschlichen Beziehungen bei Franz von Sales“. Von 1981 bis 1985 war er als Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz und an der Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern/Bayern tätig. 1985 wurde er zum Rektor des ordenseigenen Ausbildungshauses in Eichstätt bestellt, ehe er 1987 nach Österreich zurückkehrte und seine Lehrtätigkeit in Heiligenkreuz fortsetzte. 1987-1989 war er Generalsekretär der Wiener Katholischen Akademie sowie bis 1989 theologischer Berater des Katholischen Familienwerks Wien und danach des Katholischen Familienverbandes Österreichs. In den Jahren 1989 bis 1995 wirkte er als Pfarr-Moderator im Kahlenbergerdorf in Wien. 1995 wurde er zum Weihbischof von Salzburg ernannt. Seine Bischofsweihe fand am 25. März 1995 im Dom zu Salzburg statt (Wahlspruch: „Scio cui credidi“ („Ich weiß, wem ich geglaubt habe“)). 1995 wurde Weihbischof Andreas Laun zum Bischofsvikar für Ehe und Familie ernannt sowie Konsultor des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst. Seit 1996 ist er Mitherausgeber der katholischen Monatszeitschrift „Kirche heute“. Seit 2017 ist er Emeritus in Heiligenkreuz und in Salzburg.

Jürgen Liminski

Jürgen Liminski wurde 1950 in Memmingen geboren. Er studierte Journalismus/Informationswissenschaften (Diplom und Lizentiat) an der Universität von Navarra in Spanien sowie Geschichte und Politische Wissenschaften (Diplom) in Freiburg i.Br. und Straßburg. Er war Redakteur bei den Dernières Nouvelles d’Alsace in Straßburg, Ressortleiter Außenpolitik bei der Wochenzeitung Rheinischer Merkur (zwei Jahre) und bei der Tageszeitung Die WELT (acht Jahre). Danach war er bis August 2015 als Moderator aktueller politischer Sendungen im Deutschlandfunk und als ständiger Mitarbeiter mehrerer regionaler Tageszeitungen und Zeitschriften tätig. Er publizierte u.a. im Fels und in „Die Tagespost“. Regelmäßig bedient Jürgen Liminski rund drei Millionen Leser. Zu seinem Schaffen gehören zahlreiche Buchbeiträge im In-und Ausland, u.a. im Handbuch der katholischen Soziallehre und im Lexikon der Familie. Zusammen mit seiner Frau verfasste er das Lesebuch „Abenteuer Familie“ (Sankt-Ulrich-Verlag, Augsburg) mit einem Vorwort von Prof. Paul Kirchhof (2. Auflage, 2004). Im Oktober 2007 kam im selben Verlag sein Sachbuch „Die verratene Familie – Politik ohne Zukunft“ mit einem Vorwort von Bischof Walter Mixa heraus. Jürgen Liminski ist Geschäftsführer des Instituts für Demographie, Allgemeinwohl, Familie e.V. (http://www.i-daf.org). Er und seine aus Frankreich stammende Frau Martine Liminski, geb. Le Noxaïc, haben zehn Kinder und 17 Enkel.

P. Dr. Martin Mayerhofer FSO

P. Martin Mayerhofer wurde am 03.01.1974 in Wasserburg am Inn geboren. 1984-1993 besuchte er das Humanistisch-Neusprachliche Gymnasium in Gars am Inn. 1994-2000 absolvierte er seine philosophisch-theologischen Studien am Angelicum und an der Gregoriana in Rom. 2000-2004 war er als Praktikant und Kaplan in Feldkirch/Vorarlberg pastoral tätig, ehe er 2004-2006 gemeinschaftsinterne Aufgaben in Bregenz übernahm. 2006-2011 absolvierte er das Bachelorstudium in Kunst- und Kirchengeschichte sowie das Lizenziat und die Promotion („Die Erziehung des Menschen. Untersuchungen zu einem Leitmotiv im Wirken von Basilius von Cäsarea“, Paradosis 54, Fribourg 2013) in Kirchengeschichte an der römischen Gregoriana. Ab 2011 arbeitete er als Universitätsseelsorger und Leiter der Katholischen Hochschulgemeinde Wien sowie an einer Habilitationsschrift (Arbeitstitel: „Die Paulusinterpretation von der Spätantike bis zum ausgehenden Mittelalter aufgezeigt anhand der Kommentare zum Epheserbrief“) in Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien. Seit 2014 unterrichtet P. Martin Mayerhofer an der Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz, an der Wiener Katholisch-Theologischen Fakultät und am International Theological Institute Trumau.

Prof. Dr. Werner Münch, Ministerpräsident a. D.

Prof. Dr. Werner Münch wurde 1940 geboren und ist seit 1968 mit einer Ärztin verheiratet. Er hat 3 Töchter und 5 Enkelkinder. Er studierte Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte an der Universität Freiburg und schloss mit dem Magister-Examen sowie der Promotion (Dr. phil.) ab. Er war tätig als Wissenschaftlicher Assistent, Hochschullehrer, Rektor an einer katholischen Fachhochschule, Präsident aller kirchlichen Hochschulen in Deutschland, Abgeordneter im Europäischen Parlament, Minister der Finanzen und Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt, Personal- und Unternehmensberater in Deutschland, später auch in Bulgarien, Beauftragter der Deutschen Bahn bei der Europäischen Union in Brüssel, im Auftrag der Europäischen Union Berater der Minister für Wirtschaft, danach der Finanzen der bulgarischen Regierung in Sofia für den EU-Beitritt Bulgariens, Politikberater und Wirtschaftslobbyist in Aserbaidschan, dort mehrfach Wahlbeobachter. Zu seinem Schaffen gehören auch Kommentare, Essays und Gastbeiträge in Rundfunk und Zeitungen, Vorträge im In- und Ausland zur Situation in Politik, Gesellschaft und Kirche und zahlreiche Publikationen zu anderen Themen. Prof. Dr. Werner Münch ist seit 2016 Schirmherr des Kongresses „Freude am Glauben“.

Prof. Dr. Manfred Spieker

Prof. Dr. Manfred Spieker wurde 1943 in München geboren. Er studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Freiburg und Berlin. 1968 erhielt er das Diplom in Politikwissenschaft am Otto Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. 1973 promovierte er an der Universität München mit der Arbeit „Neomarxismus und Christentum. Zur Problematik des Dialogs“. 1970-1972 war er Leitender Mitarbeiter im Sekretariat der Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland in München und 1972-1983 Wissenschaftlicher Assistent am Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen der Universität zu Köln. 1983 schloss er seine Habilitation für Politische Wissenschaft ab und war von 1983 bis 2008 Professor für Christliche Sozialwissenschaften am Institut für Katholische Theologie der Universität Osnabrück. 1995-2001 wirkte er als Beobachter des Heiligen Stuhles im Lenkungsausschuss für Sozialpolitik des Europarates. 2002-2007 war er Präsident der Association Internationale pour l’Enseignement Social Chrétien und seit 2012 Consultor des Päpstlichen Rates Justitia et Pax.