Prof. Siegbert Alber
Geboren 1936 in Hechingen, wohnhaft in Stuttgart, verheiratet
- 1955 – 1960 Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen, Berlin, Paris, Hamburg, Wien
- 1961 – 1964 Zusatzstudien während der Referendarzeit in Turin
- 1965 – 1967 Gerichtsassesor
- 1967 – 1969 Abordnung beim Parlamentarischen Beratungsdienst des Landtages von Baden-Württemberg
- 1969 – 1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
- 1970 – 1980 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und der Versammlung der Westeuropäischen Union
- 1977 – 1997 Mitglied des Europäischen Parlaments
Zahlreiche Parlamentsfunktionen u. a.:
Ausschussvorsitze und stellvertr. Fraktionsvorsitz
Mitgliedschaften in Delegationen des Europäischen Parlaments
Ehrenpräsident der Parlamentarischen Gesellschaft
- 1997 – 2003 Generalanwalt am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften
- 1998 Lehrbeauftragter am Europa-Institut der Universität des Saarlandes
- 2002 Honorarprofessor an der Universität des Saarlandes
- 2004 – 2010 Rechtsanwalt bei der Ernst & Young AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- seit 2006 Mitinhaber der Anwaltskanzlei Alber & Geiger in Brüssel
- Zahlreiche ehrenamtliche Funktiomen, u. a.:
- Präsident der Paneuropa-Union Deutschland
- Kuratoriumsmitglied der Europäischen Rechtsakademie in Trier
- Stellvtr. Vorsitzender des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht
- Mitglied der Expertengruppe für europäische Fragen der Deutschen Bischofskonferenz
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Norbert Geis MdB, CDU/CSU, Rechtsanwalt
- Geboren am 13. Januar 1939 in Großwallstadt, katholisch,
verheiratet, vier Kinder
- Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Aschaffenburg
- Studium der Rechtswissenschaft
- Kurzfristig wissenschaftlicher Assistent im Bundestag
Seit 1970 Rechtsanwalt mit Anwaltsbüro in Aschaffenburg
- 1970 Kreisvorsitzender der Jungen Union
- 1972 bis 2007 Kreisvorsitzender der CSU im Landkreis Aschaffenburg
- 1971 Bürgermeister von Edelbach bis zur Gebietsreform (1972)
- Mitglied des Gemeinderates in Kleinkahl-Edelbach bis 1978
- Seit 1987 Mitglied des Bundestages
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Ministerpräsident a. D. Prof. Dr. Werner Münch
- Geboren am 25. September 1940 in Kirchhellen/Kreis Dorsten i. Westfahlen, verheiratet, 3 Kinder
- 1961 Abitur
- 1961 bis 1966 Bundeswehr (Oberstleutnant der Reserve)
- 1966 bis 1970 Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Soziologie an der Universität Freiburg i. Br.
- 1970 Magisterexamen
- 1974 Promotion zu Dr. phil.
- 1976 Ernennung zum Professor
- Hochschullehrer für Politikwissenschaften und Soziologie an der katholischen Fachhochschule für Sozialwesen in Vechta/Osnabrück
- 1973 bis 1978 Rektor, 1975 bis 1979 Präsident aller kirchlichen Hochschulen in Deutschland
- 1984 bis 1990 Abgeordneter im Europäischen Parlament, Mitglied im Vorstand der EVP-Fraktion
- November 1990 bis Juli 1991 Minister der Finanzen in Sachsen-Anhalt
- Juli 1991 bis Dezember 1993 Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt
- 1994 bis 1998 selbstständiger Personal- u. Unternehmensberater, Geschäftsleiter einer Personalmanagement-AG
- März 1998 bis Dezember 2000 Beauftragter der Deutschen Bahn (European Director) bei der Europäischen Union
- Februar 2001 bis Dezember 2003 Berater der Minister für Wirtschaft und Finanzen der bulgarischen Regierung für den EU-Beitritt
- Januar 2004 bis heute selbstständiger Berater mit eigener Beratungsgesellschaft in Sofia/Bulgarien
- Januar 2005 bis heute Berater in Politik und Wirtschaft in Aserbeidschan
- Diverse Mitgliedschaften in renommierten Institutionen
- Über hundert Publikationen zu Themen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
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Dr. Andreas Püttmann
Dr. Andreas Püttmann, geb. 1964 in Dinslaken, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Staatsrecht in Bonn und Paris. Nach freier Mitarbeit beim WDR-Hörfunk ging er 1989 als Redakteur zum Rheinischen Merkur; 1991 wurde er mit dem Katholischen Journalistenpreis für Nachwuchsautoren ausgezeichnet. Anschließend schrieb er seine Dissertation: „Ziviler Ungehorsam und christliche Bürgerloyalität. Konfession und Staatsgesinnung in der Demokratie des Grundgesetzes“ (Schöningh 1994).
Seit 1993 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung, zunächst als Referent für journalistische Nachwuchsförderung, von 1995 bis 2002 als Leiter des Referats Südwestdeutsche Hochschulen in der Studentenförderung; seit 1998 auch Mitglied des Betriebsrats. Nebenberuflich freier Publizist, insbesondere für „Die neue Ordnung“, „Lebendige Seelsorge“, „Mut“ sowie die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle Mönchengladbach; 1997-99 Berater der Kommission „Kirche 2000“ der Deutschen Bischofskonferenz.
- Veröffentlichungen u. a.:
- Das christliche Zeugnis in der säkularisierten Gesellschaft (1999)
- Jugend und Politik (2000)
- Christliche Erziehung als Beitrag zum Gemeinwohl (2000)
- „Vor allem müssen Christen führen“ (Adenauer). Zur Konvergenz von Funktions- und Werteliten (2000)
- Menschenbild und Medienwirkung. Aspekte der Bestätigung und der Beschädigung einer Verfassungsvoraussetzung (2002)
- Borreliose. Eine Infektionskrankheit als ethische Herausforderung (2002)
- Mel Gibsons „Passion Christi“ (2004)
- Abschied vom Prinzipiellen (2005)
- Christliche Volkspartei ohne christliches Volk? Zur strategischen Opportunität und sozialethischen Aktualität einer Politik mit dem "C" (2007)
- Die neue Strahlkraft des Papsttums: Rom - Köln - Bayern. Johannes Paul II., Benedikt XVI. und die deutsche öffentliche Meinung (2007)
- Was gibt uns Heimat in einer globalisierten Welt? (2008)
- Wir waren Papst. Eine deutsche Massenhysterie (2009)
- Was heute ,des Kaisers' ist. Aktuelle Folgerungen aus der Perikope vom Steuergroschen (2009)
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Prälat Prof Dr. Lothar Roos
- 1935 in Karlsruhe geboren
- 1955-1960 philosophisch-theologisches Studium in Freiburg i. Br., Luzern und am Priesterseminar St. Peter bei Freiburg i. Br.
- 1960 Priesterweihe
- Nach zweijähriger Vikarszeit wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Freiburg i. Br.
- 1964-1969 wiss. Assistent am Seminar für Christliche Gesellschaftslehre der Universität Freiburg i. Br.
- 1969 Dr. theol. mit dem Werk „Demokratie als Lebensform“
- 1969-1975 Dozent und Subregens am Priesterseminar St. Peter bei Freiburg i. Br.
- 1974 Habilitation für die Fächer Christliche Gesellschaftslehre und Pastoraltheologie in Freiburg i. Br., u.a. mit dem Werk „Ordnung und Gestaltung der Wirtschaft“
- 1975 Berufung zum o. Professor für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Universität Mainz
- Seit 1979 o. Professor für Christliche Gesellschaftslehre und Pastoralsoziologie an der Universität Bonn
- 2000 Emeritierung
- Seit Wintersemester 2000/01 Professor für Christliche Gesellschaftslehre und Soziologie an der Gustav-Siewerth-Akademie in Weilheim/Bierbronnen
- Seit dem Studienjahr 2001/02 a.o. Professor an der Theologischen Fakultät der Schlesischen Universität Kattowitz
- Von 1974–2003 Hauptschriftleiter der Zeitschrift „Lebendige Seelsorge“
- Seit 1984 Geistlicher Berater des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU)
- Seit 1995 Päpstlicher Ehrenprälat.
- Vorsitzender der am 26.03.02 gegründeten Joseph-Höffner-Gesellschaft
- Hauptarbeitsgebiete:
- Geschichte, Erkenntnistheorie und Grundsatzfragen der katholischen Soziallehre
- Ethische Grundlagen der politischen und wirtschaftlichen Ordnung
- Anwendung der katholischen Soziallehre im Kontext unterschiedlicher Kulturen
Religions- und kirchensoziologische Fragestellungen.
- Zahlreiche Publikationen
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