Glauben und Glaubensvermittlung in allen Lebensphasen

Glauben ist mehr als eine intellektuelle Leistung. Es ist eine Herzenssache. „Brannte nicht das Herz in uns, als er mit uns sprach?“, sagten sich die Jünger von Emmaus. Mehr noch: Der Glaube ist die tiefste Leidenschaft im Menschen (Sören Kierkegaard). Deshalb fängt der Glaube auch da an, wo Emotionen beginnen. Das gilt schon für die Schwangerschaft und viel mehr noch für die frühe Kindheit. Denn Emotionen sind die Architekten des Gehirns (Bindungs-und Hirnforscher Stanley Greenspan). Wer früh eine Beziehung zu Gott aufbauen kann, den trägt diese Beziehung durchs Leben, erst recht wenn sie durch Vernunft und Lehre bereichert wird. Deshalb sind Eltern nicht nur die ersten Erzieher, sondern sie und/oder die Großeltern sind auch die ersten Vorbilder für einen gelebten Glauben und eine gelebte Glaubensbildung. In der Familie lernt der Mensch am eigenen Leib die göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung, Liebe. In ihr lernt er gläubig leben und sterben. Durch sie erfährt er das „Ur-Geschenk Liebe“ (Thomas von Aquin) und das Glück des Geliebtwerdens. In diesem Sinn ist die Familie auch das Abbild der Dreifaltigkeit.

Zu diesem Thema spricht Jürgen Liminski beim Kongress Freude am Glauben am 20.-22. Juli 2018 in Fulda. Melden Sie sich gleich an.

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