Erklärung zu den Auslassungen der „Grünen“ gegen die Katholische Kirche

Der Beschluss der Grünen von Augsburg: „Raus mit den Kreuzen aus den öffentlichen Schulen“, war kein Ausrutscher. Er hat auch nichts mit Wahlkampfhysterie zu tun. Es ist vielmehr die Grundlinie dieser kulturrevolutionären Partei, die sich hinter dem Schild des Umweltschutzes versteckt und tarnt. Jetzt ist das Konkordat, das das Verhältnis zwischen Staat und Kirche regelt „nicht mehr zeitgemäß“. Die Grünen möchten wohl Verträge des Staates mit der Katholischen Kirche beseitigen, um die Kirche knebeln zu können.

Ziel der Grünen ist es auch, Religion und Kirche aus dem öffentlichen Raum insgesamt hinauszudrängen. Der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Volker Beck, will sogar mit seinen Einlassungen gegen den Limburger Bischof Dr. Franz Peter Tebartz-van Elst der Kirche vorschreiben, was die Gläubigen glauben dürfen, und die Orientierung der Kirche an der Offenbarung Jesu und dem in der Schöpfung gründenden Naturrecht durch grüne Ideologie ersetzen. Der Kölner Kardinal Höffner hatte schon in den 80er Jahren den Mut und die Weitsicht, die Grünen als eine für Katholiken nicht wählbare Partei zu bezeichnen. Diese Feststellung muss heute ergänzt werden: Die Grünen sind eine für Christen nicht wählbare Partei.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

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