Das Menschenbild bei den östlichen Kirchenvätern

Die östlichen Väter haben eine sehr hohe Wertschätzung der menschlichen Natur. Der Mensch ist geschaffen nach dem Abbild und Gleichnis Gottes (vgl. Gen 1,26-27). Er ist berufen sich selbst zu erkennen und sich als „göttliche Pflanze“ zu entfalten indem er den tiefsten Sehnsüchten seiner Natur folgt. Der Mensch lebt als Abbild Gottes, indem er seine Vernunft recht gebraucht und ein Leben der Tugend führt. Die Selbstachtung und Respektierung der eigenen „Ökologie“ ist für die Väter ein Weg zu Gott. Schon diese kurze Skizze zeigt wesentliche Unterschiede zu zeitgenössischen anthropologischen Ansätzen. Diese reduzieren die Frage nach dem Menschen auf seine wirtschaftliche Relevanz oder die Gender-Sex Debatte.

Zu diesem Thema spricht P. Dr. Martin Mayerhofer FSO beim Kongress Freude am Glauben am 20.-22. Juli 2018 in Fulda. Melden Sie sich gleich an.

 

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